Wie kommt das Wasser in den Wasserhahn?

Dieser Frage sind wir, die 3. Klassen, an einem Umweltprojekttag mit Andreas Roxlau vom Verein Deutsche Umwelt-Aktion nachgegangen.

Unser lebensnotwendiges Trinkwasser kommt aus tiefgelegenen Grundwasserschichten und wird im Wasserwerk mit Pumpen hochgefördert. Mit Hilfe von feinem Filtersand wird das Wasser von Kleinpartikeln wie Eisen gesäubert und dann über das Wassernetz in die Haushalte gebracht.

Wir verbrauchen dann eine große Menge davon….zum Trinken, Kochen, Putzen, Waschen, Duschen, Baden, und, und, und,…..

Ca.130 Liter Wasser verbraucht jeder von uns am Tag. Das sind 13 Eimer Wasser….das ist viel! Schnell haben wir erkannt, dass wir mit unserem Wasser sorgsam und sparsam umgehen müssen.

Wie unser verschmutztes Wasser wieder sauber wird, haben wir selbst ausprobiert.

 

Aus mitgebrachten Plastikflaschen haben wir uns mit Sand und Baumwollwatte eine eigene Minifilteranlage gebaut.

Für die „Verschmutzung“ des Wassers sorgte ein Tropfen Spülmittel und blaue Wasserfarbe. In drei Durchgängen konnten wir das Wasser sauberfiltern. Das war schon beeindruckend, dass unsere selbst gebaute Filteranlage funktioniert! In einem „Klammertest“ zur Oberflächenspannung des gefilterten Wassers konnten wir das nachweisen. Wir haben aber auch erfahren, dass man für das Filtern von Seife viel mehr Filterdurchgänge benötigt.

 

Uns ist an diesem Projekttag klar geworden, dass wir mit diesen Verschmutzungen unseres Trinkwassers sehr bedacht und sparsam umgehen sollten, denn unser lebensnotwendiges Trinkwasser ist ein sehr kostbares und begrenztes Gut auf unserer Erde…..

 

                                      Die Klassen 3a und 3b